Ein geschützter Raum für Forschung, der die Brücke schlägt zwischen klassischer Ikonologie und der Informatik.
IMAGO versteht sich als Forum und Förderinstitution zur Stärkung einer historisch fundierten, transdisziplinären und methodisch präzisen Bildanalyse.
Wir fördern Forschung, Nachwuchs, Publikationen und diskursive Räume, die dazu beitragen, die epistemische Integrität des Bildes, seine Kritikfähigkeit und seine Möglichkeiten der Welt- und Selbsterschließung zu bewahren — und neu zu denken.
Die Macht der Bilder und der Anspruch der Vernunft.
Analyse des „Bild-Welt-Bürgerkriegs“. Die maschinelle Produktion von Wirklichkeiten hat die Grenze zwischen Fakt und Fiktion aufgelöst.
Das Manifest fordert eine Bildwissenschaft, die als Krisenanalyse der Gegenwart fungiert und die Urteilskraft gegenüber der algorithmischen Macht stärkt.
Alternative Epistemologie in der Zeit der künstlichen Intelligenz. Ein Dialog zwischen Bildkritik und Simulation.
Der interdisziplinäre Austausch zwischen den Bereichen Informatik, Kunst- und Bildwissenschaften hat seit dem Aufkommen der Medienkunst eine lange Tradition und hat bereits zu zahlreichen fruchtbaren Ergebnissen geführt. Angesichts der signifikanten Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz in den vergangenen Jahren und der daraus resultierenden Flut generierter Bilder auf sozialen Netzwerken manifestiert sich erneut die Relevanz, die bestehenden Dialoge in einem neuen Format fortzuführen.
Ein Verein für Forschung an der Zukunft des Sehens — und an den Bildern, die sie formen.
Unsere Aufgabe ist es, Bildwissen zu sichern, zu vertiefen und weiterzugeben — damit Gesellschaften sehen, verstehen und unterscheiden können.
Vorstand
Dr. André Reifenrath
André Reifenrath, geboren 1963, ist Berater für positive Unternehmensführung und digitale Geschäftsmodelle. Er arbeitet seit 1984 im Bereich der digitalen Kommunikation.
Prof. Dr. Horst Bredekamp
Horst Bredekamp, geboren 1947, ist Professor für Kunstgeschichte und Bildwissenschaftler. Er unterrichtete an der Universität Hamburg und seit 1993 an der Humboldt-Universität in Berlin.
Gründungsmitglieder
Dr. Yannis Hadjinicolaou
Yannis Hadjinicolaou ist promovierter (Freie Universität Berlin, 2014) und habilitierter (Universität Hamburg, 2023) Kunsthistoriker. Nach Stationen in Berlin, an der NYU Abu Dhabi, in Hamburg und in Bonn, wo er aktuell beurlaubt ist, vertritt er derzeit die Professur für Kunst der Frühen Neuzeit an der LMU München.
Kay Usenbinz
Kay Usenbinz studierte seit 2011 Master Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Schwerpunkt der Kunst und Architektur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Seit 2018 ist er Doktorand bei Prof. Horst Bredekamp.
Mateo Belgrano
Mateo Belgrano wurde an der Fern Universität in Hagen und der Pontificia Universidad Católica Argentina promoviert. Er war Promotions- und Postdoktorandenstipendiat des CONICET (Argentinien) und war als Adjunct Professor für Ästhetik an der UCA sowie als Adjunct Professor für Einführung in die Philosophie an der UNLAM tätig.
Derzeit setzt er seine Forschungen in Deutschland fort, als Associated Member am Exzellenzcluster Matters of Activity der Humboldt-Universität zu Berlin sowie als Postdoktorandenstipendiat der Hannah Arendt Stiftung.
Dr. Yasuhiro Sakamoto
Yasuhiro Sakamoto, geboren 1981, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität in Berlin.
Prof. Dr. Marion Müller
Prof. Marion G. Müller ist in den USA geboren und in Deutschland aufgewachsen. Sie hat in Heidelberg und Hamburg Politische Wissenschaft, Kunstgeschichte und Rechtswissenschaft studiert.
Online Meeting: Alternative Epistemologie in der Zeit der künstlichen Intelligenz.
Webex-Meeting-Einladung: Interdisziplinären Workshop: Alternative Epistemologie in der Zeit der künstlichen Intelligenz. Ein Dialog zwischen Bildkritik und Simulation.
Alternative Epistemologie in der Zeit der künstlichen Intelligenz. Ein Dialog zwischen Bildkritik und Simulation.
Der interdisziplinäre Austausch zwischen den Bereichen Informatik, Kunst- und Bildwissenschaften hat seit dem Aufkommen der Medienkunst eine lange Tradition und hat
bereits zu zahlreichen fruchtbaren Ergebnissen geführt. Angesichts der signifikanten Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz in den vergangenen Jahren und der daraus resultierenden Flut generierter Bilder auf sozialen Netzwerken manifestiert sich erneut die Relevanz, die bestehenden Dialoge in einem neuen Format fortzuführen.
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Angesichts der massiven Veränderungen, wie sie sich in jüngerer Zeit durch die Verbindung von künstlicher Intelligenz und Bild sowie die alle Bereiche des Lebens erfassende Simulierung von Fakten durch Fakebilder ereignen, erscheint es mehr denn je an der Zeit, die Relevanz von Bildern von Grund auf neu zu überdenken.
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